Aus Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Rehabilitation ÖAR
wird Österreichischer Behindertenrat ÖBR

Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Rehabilitation ÖAR stellt sich am 11. Mai 2017 neu auf und ändert ihren Namen in Österreichischer Behindertenrat ÖBR.

Herbert Pichler wird neuer Präsident. Gleichzeitig wählten die Delegierten mit Herbert Pichler einstimmig einen neuen Präsidenten. Der bisherige ÖAR-Präsident Dr. Klaus Voget, seit 1991 im Amt, legt seine Funktion zurück und wird Ehrenpräsident. Er will damit einen Generationenwechsel einleiten. Sozialminister Alois Stöger würdigte gestern Abend Vogets jahrzehntelanges Engagement für Menschen mit Behinderungen. Gleichzeitig forderte er den Behindertenrat dazu auf, weiterhin Impulsgeber zu sein sowie eine „laute Stimme“. Stöger weiter: „Fordern Sie ein, dass Österreich aufgrund seiner Geschichte die Aufgabe hat, mit Menschen mit Behinderungen sorgfältig umzugehen.“
Der neu gewählte Präsident Pichler formuliert seine prioritären Anliegen für die Zukunft mit „allumfassender Barrierefreiheit“, „Schulreform sowie Schulinklusion“ und Arbeitsmarktpolitik: „Menschen mit Behinderungen müssen am Arbeitsmarktservice Zielgruppe Nr. 1 werden“, so Pichler.
Er fordert unter anderem auch eine jährliche Anpassung des Pflegegeldes sowie die Schaffung eines Inklusionsfonds, der die Existenz von Menschen mit Behinderungen absichern soll. Auch eine Anhebung der Ausgleichstaxe samt Solidaritätsbeitrag aller heimischen Unternehmen will Pichler durchsetzen. Damit soll erreicht werden, dass Arbeitgeber mehr Menschen mit Behinderungen einstellen. Deren Lage am Arbeitsmarkt verschlechtert sich zunehmend.

Mit der Namensänderung in Behindertenrat will der Dachverband hin zu einer
sozialpolitisch stärkeren Kraft!

Gegründet wurde die ÖAR im Dezember 1975. Sie ist die Dachorganisation der Behindertenverbände Österreichs, zählt aktuell 80 Mitglieder und vertritt rund 400.000 Menschen mit Behinderungen. Grundgedanke der Organisation war damals wie heute, dass eine gemeinsame SELBSTVERTRETUNG der
unterschiedlichen Gruppen von Menschen mit Behinderung mit ihren  unterschiedlichen Interessen und Problemstellungen politisch mehr Schlagkraft habe.
SELBSTBESTIMMUNG statt Fremdbestimmung!
INKLUSION
statt Ausgrenzung
!
NICHTS ÜBER UNS OHNE UNS ! ! !



Datenschutzproblem!

ÖAR und Bundesministerium ASK
Unterstützungsfonds des BMASK (hier gibt es ein Datenschutzproblem!)


Aus einem ÖAR Bericht: (Meierschitz) Das Sozialministeriumservice übermittelt zweimal monatlich eine Liste von Zuwendungen aus dem Unterstützungsfonds, die Fr. Meierschitz überprüft und genehmigt.


KOMMENTAR: Da die Anträge auf Unterstützung aus dem Unterstützungs-Fonds des Sozialministeriumservice (SMS) viele sensible und persönliche Daten der Antragsteller enthalten, ist es sehr fragwürdig und bedenklich, diese Daten Vereinsfunktionären und Vereinsmitarbeitern zu überlassen, die nicht der Verschwiegenheitspflicht unterliegen.
Die vom SMS an die ÖAR übermittelten Anträge (ab einen Betrag von € 1200,-) werden nicht nur in der ÖAR, sondern auch von den ÖAR-Mitgliedsvereinen bearbeitet.
Diese Situation hatte ich mit einer Funktionärin eines Behindertenvereines, die eine Empfehlung abgeben sollte, ob ein Antragsteller einen Begleithund benötigt. Da dieser Antragsteller nicht Mitglied in ihrem Verein war, hat sie den Antrag mit einer negativen Beurteilung abgegeben.
Weiteres Beispiel: http://www.argedaten.at/php-generiert
http://www.behindertenrechtskonvention.info/achtung-der-pr…/


 

Vielleicht reduziert man in naher Zukunft die ÖAR

auf echte Behindertenvereine oder wir müssen uns

Gedanken darüber machen, einen NEUEN Dachverband für

echte Behindertenvereine zu gründen.

 

"NICHTS ÜBER UNS - OHNE UNS"

 

Denn eines wissen "WIR": gemeinsam sind wir stark.

Wir wollen unsere Anliegen selbst vertreten.
Diesen Leitsatz gibt es auch in der ÖAR als

Dachverband der österreichischen Behindertenvereine.


Aber wenn in der ÖAR mehrheitlich Dienstleister unsere Anliegen vertreten, haben wir nicht die Möglichkeit der Selbstbestimmung.
Siehe: ÖAR 70 Mitgliedsvereine - 22 Behindertenvereine 35 Dienstleister 7 diverse Organisationen.doc
https://www.facebook.com/…/%C3%96AR%2070%20Mitgliedsvereine…
http://www.sl-stmk.at/de/mitglieder/

Bankrott-Erklärung der ÖAR

 

Anton Steiner Eringard Kaufmann leider unterliegt Frau Tamina-Janine Veit keinem Irrtum! Wir hatten 1974 die Vision, dass Behindertenvereine sich so strukturieren wie der ÖGB.

Beim ÖGB wäre es undenkbar, wenn in den Entscheidungsgremien auch Unternehmer miteintscheiden, auch wenn sie einen "gemeinnützigen" Hintergrund wie das Rote Kreuz, Sanitärfachhandel, usw. haben. Auch der ÖGB als Dienstgeber für ca. 1500 Beschäftigte hat nicht das Recht, bei Kollektivvertragsverhandlungen die Arbeitnehmerseite zu vertreten.


Die in der ÖAR vertretenen Organisationen verfolgen andere Interessen als MmB. Als öffentliche Dienstleister sind diese ÖAR-Mitglieder daran interessiert, dass MmB ihre Produkte und Angebote in Anspruch nehmen.

 

Bei einer finanziellen Unabhängikeit der Betroffenen kommt es auch zu einer persönlichen Selbstbestimmung, von wem der Betroffene sich die notwendige Unterstützung holt.

Pflegeinstitutionen aber auch Einrichtungen zur Unterbringung von MmB sind daran interessiert, ihre Unternehmen auszulasten. Wenn Betroffene oder Angehörige von MmB eine finanzielle Unterstützung für die Ersatzpflege oder Betreuung zu Hause erhalten würden, ist das sicher nicht im Sinne dieser ÖAR-Mitglieder.

Wie war das eigentlich mit dem PFLEGESCHECK??

 

AUFGEDECKT ! ! !
VERSTOSS gegen gültige Unvereinbarkeitsregelungen!


ÖAR (Dachverband der Behindertenvereine):

Mitarbeiter im Berufsverband von Dienstleistern!!!!

So wird Behindertenpolitik in Österreich direkt von Dienstleistern beeinflußt!!!!


Eringard Kaufmann
in der ÖAR als Generalsekretärin
im Berufsverband als Schriftführer Stv.
http://www.wien-sozialarbeit.at/

(zum Vergleich: Vizepräsident des ÖGB wäre der Vorsitzende der Industriellen- vereinigung!!!)

 

 

 

 

Finanzielles und Infrastruktur der ÖAR 2013
(von Fr. Kaufmann) Durch Präsident Dr. Voget konnte eine Aufstockung der Subvention um € 100.000.- von BM Hundstorfer erreicht werden, wofür die ÖAR die österreichweite Administration der Blindenführhundebeurteilungen ab 1.3.2013 übernahm.

 

Dadurch und durch eine Spende aus der Liquidation von FIOT und ausgabenseitige Einsparungen konnte die finanzielle Absicherung der ÖAR für 2013 erreicht werden.


Zu den Euro-Keys erfolgte gemeinsam mit Kassier Priklopil eine Neukalkulation des administrativen Aufwandes, welche nunmehr die kostenneutrale Abwicklung von deren Ausgaben ermöglicht.
Die Nachbesetzung der vakanten Stellen des Sekretariates Barrierefreiheit, EDV und Administration sowie Öffentlichkeitsarbeit Presse, Newsletter Homepage (Vertretung Teil-Bildungskarenz) erfolgte jeweils deutlich verspätet, wodurch es zu weiteren kostenseitigen Einsparung kam.


Euro-Key
(Frau Draschkowitz) Im Berichtszeitraum wurden 2.956 Euro-keys ausgegeben, davon wurden 2.563 mit dem Bundessozialamt abgerechnet.

 

Administration Spendengelder „Licht ins Dunkel“
(Allinger, Meierschitz) Seit Jänner wurden 49 Projekte aus der Aktion 2012 abgerechnet, zur Überprüfung an die Kanzlei Bonafide übermittelt und 108 Anträge für die Aktion 2013 registriert, über die in der Vergabekommission entschieden wurde. Die Vergabekommission leitet Präsident Dr. Voget, die administrative Aufbereitung der Anträge erfolgte im Sekretariat.

 

Wichtiger Hinweis der zum Nachdenken anregen soll: 

Laut Bundesbehindertenanwalt Dr. Erwin Buchinger gibt es in Österreich ca. 1,6 Mio. Menschen mit Behinderung. Das sind ca. 20% der Bevölkerung. Andere Statistiken sprechen von einem Anteil von über 30%.


Mit welchem Recht darf die ÖAR den "behindertenpolitischen Willen" gegenüber der Regierung in Österreich bestimmen?

Es gibt viele Behindertenvereine und Selbsthilfegruppen die sich vehement weigern der ÖAR beizutreten.

 

Für die letze Behindertentagung im September 2015 im ÖGB Katamaran, hat die ÖAR allen ernstens eine

Teilnehmergebühr von über Euro 50,00 gefordert.

Hat vielleicht der ÖGB zum Wucherpreis den Veranstaltungs-Saal an die ÖAR vermietet? 

Für viele ehrenamtliche Behindertenaktivisten ist das viel Geld, für Geschäftsführer, Vereinspräsidenten, Politiker und Aufsichtsräte die wohltätig für die armen Behinderten entscheiden müssen, eine Kleinigkeit aus der Portokassa.
Die ÖAR bezeichnet sich als Dachorganisation

der Behindertenverbände in der über

70 Mitgliedsvereine, mit mehr als

400.000 eingetragenen Mitglieder?

(Menschen mit Behinderung) organisiert sind.

(Mediadaten Zeitschrift monat 2014 der ÖAR)


Rechte für Menschen mit Behinderung werden durch

Mehrheitsentscheidungen der

Dienstleister in der ÖAR beeinflusst!!!!


22 Behindertenvereine
35 Dienstleister Organisationen

7 Diverse Organisationen


http://www.oear.or.at/oear-info/Verein/prasidium